Allspring Global Investments: Anlageperspektiven zu Marktauswirkungen – Energiepreisschock
Lauren van Biljon, Senior Portfolio Manager der Plus Fixed Income Strategy bei Allspring Global Investments
- Leicht steigende Durationen: Da wir Märkte außerhalb der USA bevorzugen, in denen die Renditen hoch sind und das Inflationsrisiko stärker eingepreist zu sein scheint, als es die Fundamentaldaten rechtfertigen, erwarten wir, dass diese Allokation bei einer Verlangsamung des Wachstums für Konvexität sorgt.
- Fokus auf Qualität und Carry-Disziplin: Während das aggregierte Kredit-Beta weiterhin leicht über den langfristigen Durchschnittswerten liegt, sind wir stärker auf hochwertigere, kurzfristigere US-Dollar-Corporates mit Investment Grade fokussiert und weniger auf Segmente mit geringerer Qualität oder hohen Bewertungen, in denen wir nur eine begrenzte Kompensation für Stagflations-Tail-Risiken sehen.
- Überprüfung der Allokationen in überdurchschnittlich performenden besicherten Sektoren: Angesichts der Normalisierung der Bewertungen nach einer starken Performance könnte es sinnvoll sein, hypothekenbesicherte Wertpapiere (Agency-MBS) zu reduzieren und verbriefte Sektoren selektiv abzubauen, um Kapital in Vermögenswerte umzuschichten, die einen expliziteren Schutz vor Inflation oder politischen Fehlentscheidungen bieten, anstatt sich auf das historisch defensive Spread-Verhalten zu verlassen.
- Vorsicht bei Währungen: Der US-Dollar hat sich im März überdurchschnittlich gut entwickelt, und die von Schlagzeilen geprägte Natur des Konflikts macht es derzeit schwierig, den Dollar unterzugewichten. Wir ziehen es stattdessen vor, Long- und Short-Positionen in Währungspaaren auszugleichen, bei denen es Unterschiede in der Geldpolitik oder den makroökonomischen Fundamentaldaten gibt.
Investmentfonds.de - Frankfurt, 1. April 2026 - „Im vergangenen Monat hat sich das makroökonomische Umfeld deutlich verändert, wobei die zuvor recht günstige Lage komplizierter geworden ist. Der Konflikt im Iran und im Nahen Osten insgesamt ist ein offensichtlicher Energiepreisschock, von dem auch andere makroökonomische Faktoren (Schifffahrt, Düngemittel usw.) negativ betroffen sind. Es mag eine Binsenweisheit sein, aber je länger die Störungen andauern, desto stärker wirken sie sich auf die Weltwirtschaft aus. Ein Energiepreisschock deutet auf eine höhere Gesamtinflation, ein geringeres Wachstum und potenziell höhere Staatsdefizite hin. Nettoenergieimporteure werden stärker betroffen sein und eine Verschlechterung ihrer Leistungsbilanz und ihrer Terms of Trade erleben, aber auch Nettoenergieexporteure werden angesichts steigender Preise einen Rückgang der Binnennachfrage verzeichnen.
Aufgrund seines geopolitischen Charakters lässt sich die Dauer des aktuellen Schocks nur schwer vorhersagen. Eine kurzfristige Unterbrechung der Energieversorgung wirkt sich zwar auf die Gesamtinflation aus, doch ist dieser Effekt vorübergehend, und die Auswirkungen auf die Kerninflation und das Wachstum dürften begrenzt sein. Unsere Sichtweise bei Allspring, die von unserem 6-monatigen Anlagehorizont geprägt ist, besteht darin, Marktverwerfungen zu nutzen und opportunistisch einzusteigen, wenn wir langfristigen Wert sehen.
Es ist verlockend, das Jahr 2022 als Vorlage für den aktuellen Marktschock heranzuziehen. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede zwischen damals und heute. Der Energiepreisschock von 2022 wurde durch den dauerhaften Ausstieg Russlands aus den Lieferketten mehrerer Regionen noch komplizierter. Zudem war das makroökonomische Umfeld weniger günstig. Im Jahr 2022 lag die Inflation in den Industrieländern (un)angenehm über dem Zielwert, während die Leitzinsen unter dem aktuellen Niveau lagen. Der aktuelle Konflikt ist zweifellos negativ für die Weltwirtschaft, aber das bedeutet nicht, dass dieses Jahr den schwierigen Weg von 2022 gehen muss.“
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Allspring Global Investments). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Allspring Global Investments)
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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