BrokerChooser | Trading-Boom: 41 % der deutschen Anleger handeln täglich, laut neuer Studie
Adam Nasli, leitender Broker-Analyst bei BrokerChooser
Investmentfonds.de - Immer mehr junge Menschen investieren oder traden in Deutschland. Neben der Inflation und der Sorge um die eigene Altersvorsorge bei den jungen Generationen1 gibt es viele Gründe zu investieren. Schon während der Pandemie kamen 40 % der Anlegergruppe der 18- bis 34-Jährigen über Smartphone-Broker an die Börse.2
Vor diesem Hintergrund haben die Forex-Broker-Experten von BrokerChooser eigene Daten erhoben, um zu zeigen, welche EU-Länder die meisten Investmenttransaktionen tätigen, wo die Anleger am erfahrensten sind und welche deutschen Städte mit über 500.000 Einwohnern das größte Daytrading-Interesse zeigen.
Hauptergebnisse:
- Deutsche Anleger weisen in der EU die höchste Risikobereitschaft in Bezug auf die Trading-Häufigkeit auf (Risikowert: 9,59/10).
- Im Bezug auf Erfahrungslevel der Anleger ist Deutschland EU-weit auf Platz 6.
- Frankfurt am Main weist unter deutschen Großstädten das höchste Interesse am Traden auf.
- Stuttgart zeigt das zweithöchste Interesse, mit 15.140 jährlichen Suchen pro 100.000 Einwohner für spezifische Trading-Plattformen.
- Adam Nasli, leitender Broker-Analyst bei BrokerChooser, kommentiert die Risikobereitschaft der Anleger in Deutschland und worauf besonders zu achten ist.
Auf monatliche Investoren entfallen nur 21,04 % und nur 7,82 % planen jährlich Transaktionen in Deutschland zu tätigen, was ein klares Gefälle zugunsten häufiger Investitionen und Risikobereitschaft zeigt.
Deutschland liegt, was das Erfahrungslevel der Anleger angeht, im EU-Vergleich auf Platz 6. Etwas mehr als ein Drittel der Anleger in Deutschland (33,37 %) sind Anfänger, was den größten Anteil unter den vier Erfahrungslevel ausmacht. 30,03 % werden als fortgeschritten eingestuft und beherrschen bereits die Grundlagen beim Trading. Mehr als ein Viertel (26,14 %) der Trader in Deutschland sind bereits erfahren, was der neunthöchste Wert unter den 27 EU-Staaten ist. Deutschland liegt hier deutlich hinter Finnland, welches mit 34,29 % den höchsten Erfahrenen-Anteil in der EU aufweist. Was professionelle Anleger angeht, zeigt Deutschland mit 10,46 % einen starken Anteil, der im europäischen Vergleich der fünfthöchste Wert ist, nur knapp hinter Bulgarien, Malta und der Slowakei, die jeweils mehr als 11 % professionelle Trader aufweisen. Nur Zypern dominiert eindeutig mit 15,03 % der Anleger auf einem professionellen Niveau.
Städte-Ranking: Frankfurt dominiert Trading-Interesse
Quelle: BrokerChooser
Die Analyse von BrokerChooser hat ergeben, dass Frankfurt am Main mit einem Indexwert von 9,38/10, wie zu erwarten, das größte Interesse am Traden zeigt. Die meisten Suchanfragen pro 100.000 Einwohner wurden in Frankfurt für spezifische Trading-Plattformen wie Trading 212 und eToro gestellt (58.633 im Jahresdurchschnitt). Das sind beinahe viermal so viele durchschnittliche Suchanfragen wie im zweitplatzierten Stuttgart. Mit 9.508 Suchanfragen für Trading- und Forex-Newsseiten pro 100.000 Einwohner hält sich die europäische Finanzhauptstadt außerdem bestens informiert, wobei auch dieser Wert um ein vielfaches höher ist als die zweithöchste Anzahl an Suchanfragen in dieser Rubrik, die in Nürnberg vorliegt. Auch zum Thema Forex und Traden generell, sowie Suchen rund um den Einstieg ins Traden sind in Frankfurt am höchsten.
Auf Platz 2 folgt Stuttgart mit einem Indexwert von 8,29/10. Die baden-württembergische Hauptstadt belegte schon in der BrokerChooser-Studie zu den finanziell informiertesten Städten Platz 2 und zeigt auch im Trading-spezifischen Ranking wieder einmal eine starke finanzielle Affinität. Stuttgart weist die zweitmeisten Suchanfragen für spezifische Trading-Plattformen auf (15.140 pro 100.000 Einwohner) und auch in den anderen drei Kategorien zeigen die Stuttgarter mit dem jeweils dritthöchsten Wert hohes Interesse am Trading.
Adam Nasli, leitender Brokeranalyst bei BrokerChooser, kommentiert die Lage der Finanzkriminalität in Deutschland:
„Die aktuelle Analyse des deutschen Brokermarktes durch BrokerChooser zeigt, dass selbst moderat aktive Anleger – die nur wenige Transaktionen pro Monat tätigen – bei großen internationalen Online-Brokern oft besser fahren als bei traditionellen lokalen Anbietern.
Sparplan-Angebote sind zwar für regelmäßige Sparer attraktiv, doch abgesehen von diesen Programmen bleiben die Transaktionskosten bei vielen inländischen Brokern relativ hoch. Eine Provision von 20 € für einen Aktienhandel im Wert von 2.000 $ ist in Deutschland immer noch üblich, während global ausgerichtete Online-Broker oft nur wenige Euro oder gar keine Gebühren erheben.
Internationale Broker weisen zudem tendenziell niedrigere versteckte Kosten auf, beispielsweise durch Multiwährungskonten, die die Gebühren für die Währungsumrechnung reduzieren, und viele verzichten auf die Zahlung für Orderfluss (PFOF).
Darüber hinaus bieten sie in der Regel mehr Flexibilität, einschließlich Funktionen wie Bruchteilsaktien, Overnight-Trading und Zugang zu börsengehandelten Optionen und Futures – die im Allgemeinen transparenter und kostengünstiger sind als die von Banken ausgegebenen Optionsscheine und Zertifikate, die den deutschen Privatkundenmarkt dominieren.
Wichtig ist, dass die führenden internationalen Broker von erstklassigen Aufsichtsbehörden wie der SEC in den USA, der FCA in Großbritannien sowie führenden EU-Ländern reguliert werden, wodurch Anlegerschutzstandards gewährleistet sind, die mit denen der deutschen BaFin vergleichbar sind.“
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
>>> Spezialisierte Experten für Fonds und ETFs entwickeln individuelle, global diversifizierte Portfolios, die auf wachstumsstarken Weltmärkten basieren und darauf ausgerichtet sind, Vermögen langfristig vor Krisen und Inflation zu schützen.
**** Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (BrokerChooser). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (BrokerChooser)
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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