J.P. Morgan AM: Technologie ermöglicht langfristig stärkeres Wachstum
Christoph Bergweiler, Leiter J.P. Morgan Asset Management in Deutschland
Der technologische Wandel kann in den großen Volkswirtschaften für
langfristig höhere Wachstumsraten sorgen, so der langfristige Kapital-
marktausblick „Long Term Capital Market Assumptions“ (kurz: LTCMA) von
J.P. Morgan Asset Management. Die Experten gehen davon aus, dass künftige
technologische Entwicklungen die langfristigen Wachstumserwartungen in
den größten Volkswirtschaften für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre
um zusätzliches potenzielles Wachstum von mindestens 100 Basispunkten
erhöhen. Besonders profitieren sollten dabei Volkswirtschaften mit einem
besonders hohen Anteil älterer Menschen, wie beispielsweise Japan, da
diesen in der Vergangenheit aufgrund ihrer demografischen Struktur schwächere
Wachstumsperspektiven attestiert wurden. Der technologische Fortschritt
schwäche diese Nachteile jedoch ab. Investoren können sich schon heute
auf die zukünftigen technologischen Veränderungen einstellen – dazu haben
die Experten von J.P. Morgan Asset Management fünf Investmentthemen identi-
fiziert.
Produktivitätssteigerung und veränderte Beschäftigungsverhältnisse
durch technologischen Fortschritt
Mit zunehmender Rechenleistung und verbesserter Verfügbarkeit von Daten
werde künstliche Intelligenz zum Schlüssel, um bisherige Abläufe effizienter
zu gestalten und somit Wachstum zu erzielen. Allerdings seien mit dem techno-
logischen Wandel auch negative Nebeneffekte verbunden, wobei sich diese dis-
ruptiven Effekte begrenzen lassen. „Die Geschichte zeigt, dass technologischer
Fortschritt zwar einerseits Jobs überflüssig macht, zugleich aber häufig neue,
qualifiziertere Beschäftigungsverhältnisse schafft“, erläutert Christoph
Bergweiler, Leiter J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, Österreich,
Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland. „Damit Volkswirtschaften von
Zukunftstechnologien profitieren können, wird es entscheidend sein, dass
Regierungen Strategien wie steuerliche Anreize für Investitionen in die
menschliche Arbeitskraft umsetzen, um kurzzeitige negative Folgen abzufedern
und der Bevölkerung dabei zu helfen, den technologischen Wandel anzunehmen.
Auch gilt es, die Kaufkraft der Konsumenten durch Umverteilung wirtschaft-
licher Erträge zu erhalten“, betont Bergweiler.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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